Das Landgericht Hamburg und das Hanseatische Oberlandesgericht unterstreichen in Entscheidungen gegen die irische Fluggesellschaft Ryanair die Grundsätze der Preisklarheit und Preiswahrheit in Bezug auf Werbung mit Flugpreisen. Verbraucher erwarten bei Buchung von Flügen immer noch, dass ein mitgeführtes Gepäckstück oder ein Reisekoffer ohne Zusatzkosten aufgegeben werden kann. Der Wettbewerb unter den Fluggesellschaften auf dem europäischen Markt der Luftfahrt hat in der Vergangenheit spürbar zugenommen. Das Passagieraufkommen sank zuletzt um fast 2 Prozent und das Frachtaufkommen sogar um 20 Prozent. read more
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Ein neues Urteil ergänzt die vorangegangenen Entscheidungen verschiedener europäischer Gerichte und bestätigt, dass die Billigfluggesellschaft nicht das Recht hat, Online-Vermittlungsagenturen und Online-Preisvergleichern wie Bravofly das Vergleichen und den Verkauf ihrer Flugtickets zu verbieten. Chiasso, 02. Februar 2009 – Bravofly nimmt mit Freude zur Kenntnis, dass ein europäischer Richter erneut zu Gunsten des Verbraucherrechts entschieden hat. Dementsprechend haben die Verbraucher das Recht, im Internet verschiedene Angebote zu vergleichen und ihre Flugtickets bei der bevorzugten Internetseite zu buchen.
Gepäckzuschläge oder Kreditkartengebühr, viele Zusatzgebühren der Airlines sind weiterhin erst nach der Buchung ersichtlich obwohl dies seit dem 01.11.2008 vorbei sein sollte. Mit diesen Zusatzgebühren erhöhen sich Flugpreise schnell um 80 Euro pro Buchung. Ryanair verlang ein extra Gebühr für das Checkin. Dies sind 10 Euro. Möchte man ein Gepäckstück mitnehmen kommen noch ca. 20 Euro pro Person dazu. Zahlung erfolgt bei den meisten Anbietern per Kreditkarte. Hierfür verlangt Ryanair 5 Euro pro Flug und Gast. Das sind weitere 20 Euro pro Buchung. Diese Einzelposten ergeben einen Aufpreis von 80 Euro. Das es auch anders geht zeigt der Billigflieger WizzAir.
COMPUTERBILD testet 20 Fluganbieter im Internet / Schnäppchen bei Flugpreissuchmaschinen / Online-Reisebüros bis zu 35 Prozent teurer / Buchungsfallen bei vielen Anbietern / Noch immer Lockangebote bei Ryanair. Flugticketkauf im Internet – schon 16,3 Millionen Deutsche haben’s laut einer aktuellen Studie getan. Doch wer billig abheben will, muss lange suchen und kommt schnell ins Fluchen, wenn sich angepriesene Schnäppchen am Buchungsende als Lockangebote entpuppen. COMPUTERBILD hat 20 Fluganbieter im Internet getestet und zeigt, wo Buchungsfallen lauern und wer die günstigsten Flüge anbietet (Ausgabe 7/2009, ab Montag im Handel).
Die vom europäischen Billigflieger-Spezialisten Bravofly entwickelte Suchmaschine Bravofly.de ermöglicht es, durch die Integration innovativer neuer Recherche-Services jetzt mit einem Klick die besten Angebote aller Billig- und Linienfluggesellschaften zu finden, zu vergleichen und zu buchen. Seit 2004 mit dem Portal Viaggare auf dem italienischen Markt ist die 2007 gegründete Bravofly Gruppe heute mit monatlich über 60.000 verkauften Flugtickets der führende europäische Anbieter von Online-Reisebuchungen.
Die Stiftung Warentest hat aktuell zehn Billigflieger auf Preisniveau, Preisverfügbarkeit, Information, Buchung und kundenunfreundliche Passagen in den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) getestet. Ergebnis: Keine Airline konnte in allen Punkten überzeugen. Die billigsten Flüge wurden bei Ryanair und Easyjet gefunden, die besten Informationen lieferten dagegen Air Berlin, British Airways und Lufthansa. In den AGB aller getesteten Fluggesellschaften wurden Klauseln entdeckt, die den Fluggast z.B. bei einer Umbuchung oder Stornierung des Fluges benachteiligen.